Logo
Archiv

Archiv

29.05.2017

Wenn sich das Rad zu schnell dreht

Mit einem neuen Angebot fördert der Caritasverband Region Mönchengladbach die Gesundheit seiner Mitarbeiter: Im Rahmen einer „Stress-Sprechstunde“ können sie sich ab sofort einmal im Monat kostenlos von Fachleuten beraten lassen.

„Manchmal dreht sich das Rad so schnell, dass wir das Gefühl haben, nicht mehr mitzukommen“, sagte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa bei der Vorstellung des Beratungsangebots. Deshalb habe der Verband jetzt gemeinsam mit den Unternehmen JobFit+ und intakkt den neuen Baustein im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung geschaffen. Schon seit einigen Jahren können die Mitarbeiter der Caritas an verschiedenen sportlichen Angeboten sowie an Ernährungsworkshops teilnehmen.

Caritas_MG_bietet_Stress-Sprechstunde_fuer_Mitarbeiter

Auf großes Interesse bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Caritasverbandes stieß das Angebot der „Stress-Sprechstunde“. In insgesamt sechs Informationsveranstaltungen wurde der neue Baustein im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt.

 

Die Stress-Sprechstunde wird von Psychologen und erfahrenen Coaches durchgeführt. Anlässe können beispielsweise ein Gefühl der Überbelastung, berufliche sowie private Konflikte oder Krisensituationen sein. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter des Caritasverbandes Region Mönchengladbach kann – nach vorheriger Anmeldung – bis zu drei Gespräche von 45 bis 60 Minuten in Anspruch nehmen. „Absolute Vertraulichkeit und Anonymität sind selbstverständlich, wir unterliegen der Schweigepflicht“, betonte Psychotherapeut Jürgen Schramm. Aus diesem Grund finden die Sprechstunden auch nicht in Räumen des Caritasverbandes statt.

„Wir werden es nicht schaffen, Ihnen den Stress wegzunehmen, aber Sie können lernen, anders damit umzugehen“, sagte Schramm. Stress sei Antrieb. Der Mensch brauche Stress, um Dinge bewältigen zu können. „Aber ich muss schauen, dass ich in einen Zustand komme, in dem die Belastung nicht zur Überforderung führt“, betonte Schramm, und seine Kollegin Britta Nett ergänzte: „Dauerhafte Überlastungen können physisch, psychisch oder psychosomatisch krank machen.“ In der monatlichen Sprechstunde könnten sich die betroffenen Mitarbeiter von externen Fachleuten unterstützen, begleiten und beraten lassen: „Wir suchen gemeinsam nach Lösungen, was Sie tun können.“ Das Angebot sei Hilfe zur Selbsthilfe und keine Therapie.

Geschäftsführer Frank Polixa appellierte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, achtsam mit sich umzugehen. „Nutzen Sie das neue Angebot, bevor das Kind in den Brunnen fällt“, sagte er.

« Übersicht





















Caritas Service
19.07.2017
Caritas-Stiftung finanzierte neues Auto für Mobilen Mahlzeitendienst
mehr zum Thema »
17.07.2017
Mehr Jugendliche ohne Abschluss
mehr zum Thema »
14.07.2017
Mit Pinsel und Farbe für den guten Zweck
mehr zum Thema »
12.07.2017
Hohe Auszeichnung für Klaus Kohn
mehr zum Thema »
06.07.2017
Caritasverband wächst erneut
mehr zum Thema »