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Projektbeispiele

Veranstaltung „Kinder und Internet" erneut durchgeführt

September 2010: Mit großer positiver Resonanz hatten die Referenten Jens Eich und Stefan Steinhäuser im März 2010 ehrenamtlich die Veranstaltung "Kinder und Internet - Risiko und Chance" im Caritas-Montessori-Haus durchgeführt (Bericht siehe weiter unten). Ein halbes Jahr später informierten die Referenten nun zum gleichen Thema - wiederum ehrenamtlich - interessierte Eltern, Ehrenamtliche und Mitarbeiter aus den Reihen des Sozialdienstestes katholischer Frauen (SkF). So profitierten gleich zwei soziale Einrichtungen und ihre Nutzer von einem wichtigen und guten Corporate-Volunteering-Projekt. 

 Senioren entdeckten das „Internet als Tor zur Welt“

Juli 2010: „Nee, das ist nichts mehr für mich, dafür bin ich zu alt“. So reagierten zunächst viele Bewohner des Pflegewohnhauses im Caritaszentrum Holt, als Sozialdienstleiterin Sigrid Cloerkes sie nach ihrem Interesse am Thema Internet befragte.

Anlass war eine im Haus geplante Veranstaltung mit den ehrenamtlichen Referenten Hartmut Peglow, Jens Eich und Dr. Jörg von Wienskowski vom Medien- und IT-Netzwerk MITMG e. V. Gemeinsam mit Sigrid Cloerkes und Tanja Kulig vom Freiwilligen Zentrum hatten sie die Idee entwickelt, Senioren die Möglichkeiten des Internets vorzustellen und gemeinsam mit ihnen Orte zu besuchen, die für sie von Interesse sein könnten. Da bei vielen älteren Menschen hinsichtlich des Internets große Berührungsängste bestehen, war es nicht Ziel des Projektes, dass die Bewohner selbst aktiv am Rechner sitzen. „Wir wollten mit dieser ersten Veranstaltung zunächst Berührungsängste abbauen und das Internet als Tor zur Welt nutzen“, erklärt MITMG-Vorsitzender Hartmut Peglow.

Glücklicherweise siegte bei den meisten der Angesprochenen doch die Neugier und pünktlich zum Veranstaltungsbeginn versammelten sich um 17 Uhr mehr als 15 Bewohnerinnen und Bewohner in der Cafeteria des Pflegewohnhauses. Via Laptop und Beamer wurden die Inhalte der Einführung und schließlich auch ausgewählte Internetseiten zu Themen wie „Caritaseinrichtungen in MG“, „Rheydt wie es früher war“ und „Ost- und Westpreußen“ an die Wand projiziert und rege kommentiert. „Da kommt meine Mutter her“, „Da bin ich zur Schule gegangen“, äußerten sich die Teilnehmer. So erfuhren die Besucher nicht nur Neues über das Netz, sondern auch über ihre Tischnachbarn.

Nach einer Stunde konzentrierten Zuhörens und Diskutierens siegte dann der Hunger. Doch bevor die Bewohner zum Abendessen gingen, meldeten sie bereits mögliche „Reiseziele“ für das nächste Mal an. Gut, dass die MITMG-Referenten bereits vorab versichert hatten, dass sie gerne widerkämen. Der Termin steht bereits: Am 17.08.2010 treffen sich Referenten und „Neu-Surfer“ zum zweiten Mal.

 

Sieben Männer, ein kleiner Bagger und drei große LKW voll Sand

 Juni 2010: Alle zwei Jahre steht im Caritas-Kindergarten Am Kuhbaum in Hardt die große „Sandkastenaktion“ an. Jede Menge fleißige Hände, Schubkarren und Schaufeln sind dann notwendig, um 21 Kubikmeter Sand auszutauschen. Schließlich wird der Sandkastenbereich von den 32 Kindern der heilpädagogischen Kindertagesstätte gerne und rege genutzt und damit auch verschmutzt.

In diesem Jahr erhielten die Mitarbeiter und Eltern der Einrichtung dabei tatkräftige Unterstützung der Firma Walter Bircks GmbH Frischdienst aus Erkelenz. Die beiden Geschäftsführer Markus und Hermann Bircks hatten im Januar eine Informationsveranstaltung des Freiwilligen Zentrums zum Thema „Corporate Volunteering“ besucht und beschlossen: Auch wir wollen bei einem sozialen Projekt tatkräftig mit anpacken. Über das Freiwilligen Zentrum wurde dann der Kontakt zum Kindergarten Am Kuhbaum hergestellt.

Leiterin Ulrike Sauer freute sich sehr über die Verstärkung der vier Mitarbeiter der Firma Bircks, die sogar einen kleinen Bagger mitgebracht hatten. Gemeinsam mit drei Vätern sahen sie sich morgens um 9 Uhr einem riesigen Sandberg gegenüber, der zunächst nicht kleiner zu werden schien. „Auch wir Frauen packten mit an“, berichtete Ulrike Sauer nach fünf anstrengenden Stunden, „aber unsere größte Aufgabe bestand darin, die Herren zu einer stärkenden Essenspause zu zwingen“.

Mit vereinten Kräften und guter Laune konnte das Projekt dann tatsächlich bis zum frühen Nachmittag bewältigt werden. Und als hätte Petrus darauf gewartet, ließ er es auch erst danach kräftig regnen.

 

Informationsveranstaltung „Kinder und Internet - Risiko und Chance"

März 2010: „Mein Kind ist neuerdings oft in einem Chat-Room. Was muss ich da beachten?" „Kommen wir als Eltern überhaupt gegen die Verlockungen des Internets an?" Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung „Kinder und Internet - Risiko und Chance", zu dem das Caritas-Montessori-Haus in Kooperation mit dem Medien- und IT-Netzwerk MITMG e. V. eingeladen hatte, nutzten gerne die Gelegenheit, die Experten zu diesem Thema zu befragen.

 

Zuvor hatten die ehrenamtlichen Referenten Jens Eich und Stefan Steinhäuser bereits anhand kurzer Vorträge über verschiedene Schutz-maßnahmen gegen unterschiedliche Gefahren aus dem Internet, wie Würmer oder Viren, nicht kind-gerechte Seiten, Belästigung oder rechtliche Folgen aufgrund von Copyright-Verletzungen oder illegalen Downloads informiert. Dabei zeigten die Referenten Möglichkeiten auf, wie über spezielle Hard- und Software eine zeitliche und inhaltliche Begrenzung der Internet-Nutzung unterstützt werden kann. Der Abend lieferte wichtige Infos und hilfreiche Tipps für Eltern. Dass die Veranstaltung ohne Kosten angeboten werden konnte, ist dem sozialen Engagement des Medien- und IT-Netzwerks MITMG e. V. zu verdanken. Auf Anfrage der Mitglieder hatte das Freiwilligen Zentrum Mönchengladbach verschiedene Projektideen entwickelt, die in diesem Jahr umgesetzt werden. Die Veranstaltung „Kinder und Internet - Risiko und Chance" im Caritas-Montessori-Haus bildete hierbei den Auftakt.



 

Banker pflasterten neue Terrasse

März 2010: Zwei Mal im Jahr krempeln Eltern, Schulleitung und Hausmeister der Paul-Moor-Schule, einer Einrichtung für Schülerinnen und Schüler mit geistigen und körperlichen Behinderungen zwischen 6 und 25 Jahren, die Ärmel hoch. Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, wird gemeinsam der Außenbereich des Schulgeländes fit gemacht, damit die Schülerinnen und Schüler auch an der frischen Luft aktiv sein können.

 

Im Rahmen eines Corporate-Volunteering-Projektes erhielten sie dabei besondere Unterstützung: 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bank am Bismarckplatz halfen in ihrer Freizeit ehrenamtlich bei der Gestaltung einer neuen Terrassenfläche. Klaus Kohn, Leiter der Paul-Moor-Schule, sowie einige Lehrer und Lehrerinnen der Mittelstufen freuten sich sehr über das Unternehmensengagement für die Schüler, das nicht nur in der tatkräftigen personellen Unterstützung, sondern auch in einer Spende für das Terrassen-Projekt in Höhe von 1.000 Euro bestand. Im Laufe des produktiven Tages wurden viele neue Kontakte geknüpft und Mitwirkende beider Institutionen hatten nicht nur gemeinsam einen schönen neuen Ort zum Verweilen geschaffen, sondern auch viel voneinander erfahren. Kaffee und Kuchen aus der schuleigenen Backstube sowie die am Mittag gereichte Erbsensuppe sorgten dafür, dass alle fleißigen Handwerker bei Kräften blieben.



Renovierung Familienzimmer

September 2009: Mitglieder des Expertenkreises Mönchengladbach im Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) tauschten Schlips und Anzug mit Arbeitsoveralls, Jeans und T-Shirts, um in der Kinderklinik des Elisabeth-Krankenhauses das Familienzimmer mit frischer Farbe zu versehen. Mit dieser „Streich-Aktion" war ihr Engagement jedoch noch nicht beendet, denn die engagierten Experten konnten für ihr Projekt den Architekten Dirk Classen begeistern, der für das Zimmer ein freundliches und gemütliches Raumkonzept erstellte. Darüber hinaus akquirierten die Experten verschiedene Sachspenden wie Farbe und Holz und stellten für die Einrichtung auch selbst eine Spende zur Verfügung. So konnten sie Klinik-Chef Prof. Dr. Wolfgang Kölfen und Stationsleiterin Margot Keidel ein komplett neu gestaltetes Familienzimmer übergeben. Es steht kranken Patienten und ihren Angehörigen als Rückzugsraum zur Verfügung und erfüllt fortan noch besser seine Funktion als Wohlfühl-Oase im Klinik-Alltag. 

 
Foto: Relations & Co.   

 

Vorweihnachtliches Basteln im Kloster

Dezember 2009: Was sich von weitem anhörte wie ein gemütliches Kaffekränzchen, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als konzentriertes Arbeiten. Zwar hatten die Vertreter des Pressevereins Mönchengladbach zu ihrem Besuch im Franziskaner Kloster leckere Plätzchen mitgebracht, doch sie waren nicht nur zum Klönen gekommen. Vielmehr wollten sie gemeinsam mit den vorübergehend im Franziskaner Kloster untergebrachten Bewohnerinnen und Bewohnern des Caritaszentrums Holt eine weihnachtliche Dekoration basteln, die Mitte Dezember zum Umzug in das neu gebaute Pflegewohnhaus die Wohnküchen, Flure und teilweise auch Zimmer schmücken sollte. Michael Obst, der Vorsitzende des Pressevereins Mönchengladbach, hatte sich im Herbst bereits zum zweiten Mal an das Freiwilligen Zentrum gewandt, um ein Corporate Volunteering Projekt durchzuführen. Wie beim Candlelight-Dinner ein Jahr zuvor sollte erneut die Kommunikation mit der Zielgruppe der Einrichtung im Vordergrund stehen. „Eine solche Aktion ist für die älteren Menschen in unserer Einrichtung ein besonderes Ereignis, das noch lange positiv nachwirkt", erklärte Sigrid Cloerkes im Anschluss an die gemeinsamen Stunden am späten Nachmittag. Die Sozialdienstleiterin im Caritaszentrum Holt hatte sich daher trotz des bevorstehenden Umzugs gerne die Zeit für dieses kreative Projekt mit den Mönchengladbacher Journalisten genommen.

Foto: Relations & Co.

 

Candlelight-Dinner im Altenzentrum Neuwerk

November 2008: Sechs Journalisten des Pressevereins Mönchengladbach e. V. im Deutschen Journalisten Verband veranstalteten für Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegewohnhauses im Caritaszentrum Neuwerk ein Candlelight-Dinner. Das Projekt umfasste verschiedene Phasen: Nach Entscheidung für diese Projektidee wurde gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Freiwilligen Zentrums und des Pflegewohnhauses gemeinsam am Konzept weitergearbeitet, wobei alle Seiten sich in ihrer Unterschiedlichkeit einbringen konnten. So kam beispielsweise über den Presseverein der Kontakt zu Ökotrophologie-Studenten der Hochschule Niederrhein zustande, die bei der Zusammenstellung des Vier-Gänge-Menüs wertvolle Tipps gaben. Im weiteren Verlauf übernahmen die Journalisten weitere Tätigkeiten in Zusammenhang mit der Vorbereitung des gemeinsamen Abends, wie die Gestaltung der Speisekarte oder Planung des musikalischen Rahmenprogramms.
Am Abend selbst standen dann neben der Bewirtung besonders das Gespräch und der gemeinsame Austausch im Vordergrund - ein Ziel, das die Journalisten vorab bei ihrer Anfrage an das Freiwilligen Zentrum klar formuliert hatten. Am Ende des Abends war eine Brücke zwischen zwei Lebenswelten entstanden und alle Beteiligten waren dankbar für die ihnen gewährten Einblicke.

Foto: Relations & Co.


                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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